Aus diversen Zeitungsmeldungen:
Bielefeld-Mitte 13.07.08
Eine aufgeregte Zeugin meldete per Notruf am gestrigen frühen Samstagabend aus dem Bereich der Bielefelder Innenstadt, dass zwei maskierte Personen einen Mann auf offener Straße in einen VW Bulli gezogen haben. Anschließend fuhr der Bulli los [...] Im Rahmen einer Fahndung mit mehreren Polizeifahrzeugen konnte der VW-Bulli im Bereich der Beckhausstraße angehalten und überprüft werden. Hierbei stellte sich ein „schlechter Scherz“ heraus. Das „Entführungsopfer“ war ein angehender Ehemann und der gesamte Vorgang spielte sich im Rahmen des Junggesellenabschiedes ab. Das Resultat dieser schlechten Idee sind zwei Anzeigen durch die eingesetzten Beamtinnen und Beamten.
Warum zitiere ich das? Naja… der „angehende Ehemann“ vom „gestrigen Abend“ hat gestern meine kleine Cousine geheiratet
Herzlichen Glückwunsch nochmal!




Hihihi – die Meldung stand sogar hier unten in Wuppertal in der Tagespresse.
Ist ja witzig…
Und du kennst diese „Verbrecher“?
Nicht so witzig fand ich beim Lesen vor ein paar Tagen schon die Humorlosigkeit der Beamten: wegen des alten Brauchs der „Brautentfuehrung“ wurde Anzeige erstattet? Hallooooo?
Die „Verbrecher“ kenn ich ja nicht persönlich, halt nur das „Opfer“…
Aber der Polizeieinsatz muss bei den Jungs wohl Eindruck hinterlassen haben – Großeinsatz, mit vorgezogener Waffe und allem drum und dran.
Aber es kann theoretisch wohl teuer werden… Vortäuschung einer Straftat und all so was.
Am schlimmsten für M. muss es wohl gewesen sein, dass sie ihm als wohl bekennendem BVB-Fan ein Schalketrikot übergezogen haben
Menno, früher war aber wirklich alles besser
Da konnte man solche Schandtaten vollbringen, ohne dass die Bullerei auftauchte. Zumindestens gab es im Bekanntenkreis anno dazumal einige Braut-oder Bräutigamentführungen ohne Polizeiaufgebot:-)
Gruß von
Manu