Pfäffikersee im Winter

Heute bin ich ganz langsam einmal um den Pfäffikersee gelaufen. Meine kleine Minolta hatte ich mitgenommen und so hab ich einige Bilder gemacht und nun eine kleine Galerie erstellt. Durch Klick aufs Bild gelangt man dorthin. Über Kommentare würde ich mich freuen!

.pfaffsee im Winter

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Nochmal Schnee

Nachdem ich Mittwoch noch schmollend in der Ecke saß, weil es schneite und ich keine Lust hatte durch die Gegend zu schliddern, war ich gestern dann doch noch draußen. Vor zwei Jahren hatte ich mir durch das Laufen auf dem Schnee eine nervige Knieverletzung zugezogen, durch die ich fast einen Monat pausieren musste, so bin ich dann den ersten Schneelauf des Jahres sehr langsam und vorsichtig angegangen.

Die Straßen und Fahrradwege waren jedoch geräumt und recht gut belaufbar und das Laufen im Wald bei Gutenswil war dann auch recht gut möglich. Der Schnee war noch einigermaßen griffig, so dass ich gestern doch noch einen schönen Lauf hatte. Mein Handy hatte ich auch dabei und so konnte ich gestern auch noch ein paar Bilder von der Gegend machen – zugegeben, die Qualität ist grauslig, aber sie vermitteln zumindest einen Eindruck. Vielleicht sollte ich mir trotzdem mal eine Laufkamera zulegen.

Auf den Hügeln pfiff zum Schluss ein recht kalter Wind, so dass ich froh war, mein Buff dabei zu haben, das ich mir über das Gesicht ziehen konnte.

[GPS-Track]

Schnee

Bild auf dem WEg zur S-BahnBlöd… irgendwie hatte ich gehofft, dieses Jahr drum rum zu kommen. Und dann passiert es dann doch. Am Vorabend fing es schon an, heftigst zu schneien, die Temperatur sank unter 0° und heute morgen hörte man schon das Scharren der Schneeschaufeln. Das dumme ist, dass das jetzt auch noch so bleiben soll. Naja, es war wohl vermessen von mir zu glauben, dass ein Winter in der Schweiz auch ohne Schnee möglich sei…

GPS und Googlemaps

Ich besitze seit einger Zeit ein GPS-Gerät, namentlich das Garmin etrex Vista Cx. Dieses Gerät kann unter anderem eine ganze Tour bzw. Track aufzeichnen, man muss es nur eingeschaltet mit sich herumtragen. Die Position wird kontinuierlich ermittelt und in regelmäßigen Intervallen abgespeichert. Diese Tracks können dann per USB auf den Rechner heruntergeladen werden. Dazu benutze ich die zu meinen digitalisierten Schweizer Karten mitgelieferte Software MapSource. Es gibt da auch einige Freeware-Tools. Auch Google Earth soll in der Plus-Version dazu in der Lage sein.

Diese Tracks können dann im Programm noch bearbeitet werden. Fehlmessungen können korrigiert werden, die Anzahl der gespeicherten Punkte verringert werden usw. Diesen Track speichere ich dann im .gpx-Format ab und überspiele sie auf meinen privaten Webspace. Die Darstellung dieses Tracks mit Hilfe von googlemaps erfolgt dann auf der Seite http://www.oliver-scheuch.de/generic.html. Dieser Seite muss als Parameter der darzustellende Dateiname übergeben werden, also z.B. http://oliver-scheuch.de/generic.html?laufen/wermatswil_small.gpx. Die Seite generic.html benutzt die googlemaps-Api, javascript muss im Browser aktiviert sein. Die Seite kann auch .kml-Dateien, wie sie von GoogleEarth benutzt und abgespeichert werden, darstellen.

  1. Track aufzeichnen, das heißt mit eingeschaltetem GPS-Gerät durch die Gegend laufen
  2. Track auf Rechner runterladen, perUSB
  3. Track bearbeiten und als .gpx speichern
  4. Track auf Webserver überspielen (FTP-Programm)
  5. Link erstellen und im Browser aufrufen

Die Datei generic.html kann gerne von jedermann kopiert und benutzt werden. Für die Verwendung unter einer anderen URL muss bloß ein neuer Licensekey von googlemaps in den Quellcode eingegeben werden. Die Darstellung von .gpx, bzw. .kml-Dateien aus anderen Domains funktioniert leider nur mit Hilfe eines kleinen Tricks und einem php-Skript (Beispiel eines domainübergreifenden Zugriffs). Bei Interesse und Fragen kann man mich gerne kontaktieren.

Kyrill

Das war er also, der Wintersturm, der Orkan des noch jungen Jahres – Kyrill. Ein Name, von dem ich vorher dachte, er wäre nur irgendwelchen Buchstaben vorbehalten.

Auch uns hier in der Schweiz hat er getroffen, wenn auch nicht in der Gewalt und Stärke wie in anderen Gegenden Mitteleuropas. Stromausfälle, gesperrte Straßen gab es hier nicht. Aber als wir am nächsten Morgen aufstanden und auf die Terasse schauten, konnten wir das Ausmaß der Zerstörung und der Urgewalt der Natur an unserem eigenen Besitztum erfahren. Hier das Bild eines umgestürzten Baumes, der sich quer über unseren großen Balkon gelegt hat. Nur durch Zufall wurde niemand verletzt.