Geek cooking

 

So cool… muss ich einfach noch mal aufgreifen:

Kochbuch für TechHeads

Kochbuch für Tech-Heads.

Einfach ein klasse Idee, wenn ich nicht der Meinung wäre einigermaßen den Kochlöffel schwingen zu können, wäre dies ein absolutes must-have für mich. Stichwort:

Kochen ist nicht komplizierter als Programmieren, Systemadministration oder Datenbankdesign.

Dazu ist das Buch auch noch vom guten alten O’Reilly-Verlag, der sich ja mit vielen IT-Klassikern schmückt.

Hier kann man sich auch ein Kapitel des Kochbuches online durchlesen. Einige Zitate-Highlights:

  • Kochen mit heißem Wasser und einem Gefrierbeutel“ (Gefrierbeutel scheinen im ganzen Buch eine tragende Rolle zu spielen)
  • Modulare Rezepte“ (Unterkapitel: „Modularer Auflauf“ und „Modulare Muffins„, meine Empfehlung wären noch SOA-Soups, Java-Kaffee und Enterprise Frikadellen sowie Objektorientiertes Kochen)
  • LAN-Party überleben
  • Vorratshaltung – man storage
  • oder „Gutbürgerliches für die mäkelige Verwandtschaft

Mein Liebling ist momentan: „Wir nehmen an, dass es für die meisten Geeks einfacher ist, die Zutaten online zu kaufen als tatsächlich nach draußen in die feindliche Welt zu gehen.

Ein Kochvideo existiert jetzt auch schon. Mal was anderes als Alfredissimo oder Mälzer. Original aus dem Buch nachgekocht.

Das schönste ist dann natürlich, dass man diverse Leute kennt, die das Buch wirklich gut gebrauchen könnten. Wann haben die nochmal Geburtstag? Gleich mal nachschauen, muss dafür aber erst mal die Datenbank wieder hochfahren…

Bier brauen IV

Mnjam….

Ich muss wohl mal wieder berichten. Am Samstag habe ich trotz meiner mordsmäßigen Erkältung den Weg in die Küche gefunden um mein erstes selbstgebrautes Bier aus dem Gärbottich in Flaschen umzufüllen. Um die Flaschen zu erhalten hatte ich mir in wochenlanger Arbeit ein Bier nach dem anderen vorgenommen, mühsam geleert, ausgespült und aufbewahrt, um sie dann am Tag der großen Umfülle in den Backofen bei 120° zu desinfizieren. Insgesamt brauchte ich 40 Halbliterflaschen Flensburger (wegen des Bügelverschlusses), die ich dann noch mal mit einigen Gramm Trockenmalz nachgewürzt habe. Das nächstemal mach ich das aber im Garten und nicht in der Küche – ne kleine Sauerei ist dabei.

Das Trockenmalz ist dafür zuständig, dass in der Flasche noch einmal eine Gärung angestoßen wird, die dann wiederum bewirkt, dass sich im Bier dann noch einmal Kohlensäure entwickelt (und noch ein wenig Alkohol, aber das ist eher nebensächlich). Denn ohne Kohlensäure schmeckt Bier nun mal eher wie Plörre, das hab ich am Samstag abend gemerkt – ein kleines 0,3 Bier hatte ich mir schon mal in den Kühlschrank gestellt und am Abend gekostet… brrr…

Nun stehen also im Hauswirtschaftsraum 2,5 Kästen echten Schäuch-Bräus.

Bier

Heute war ich nun aber doch mal neugierig geworden. Irgendwie war ich mit nicht sicher, ob das mit der Kohlensäure was wird und ich war echt gespannt. Ein Flasche hab ich dann gekühlt und mir gerade eben aufgemacht. Und was soll ich sagen… es hat „plöpp“ gemacht, so richtig wie bei einem gekauften. Beim Einschenken in ein Weizenglas entstand eine kleine Schaumkrone, auch wie bei einem gekauften. Einen vorsichtigen Schluck hab ich dann genommen, langsam über die Zunge rollen lassen und gleich darauf noch mal nen richtigen Schluck genommen und erst dann ein Foto gemacht. Und jetzt wo ich diesen Blogeintrag schreibe, ist das Bier schon weg. hicks

Bier

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, aber für mein erstes find ichs verdammt ordentlich, selbst jetzt nach so einer kurzen Ruhezeit. Richtig was werden soll es ja erst nach ein paar Wochen.

Endlich

Vor geraumer Zeit hat meine Espressomaschine den Geist aufgegeben. Ein Blick ins Innere ergab, dass das Kesseloberteil zerbrochen war 😮

Hier ist ein Bild des ausgbauten zerbrochenen Kessels.

Kaputter Kessel

Irgendwann fand ich im Internet einen Händler für Espressomaschinenersatzteile, wo ich mir dann mit Hilfe der dort vorandenen Ersatzteilzeichung kurzerhand das entsprechende Teil bestellte.

Gestern kam dann das Paket an. Dankenswerterweise wurden zu meiner Bestellung die nötigen Dichtungen und Wärmeleitpaste automatisch dazukonfektioniert.

Am Abend erfolgte dann der Einbau. Alle Kabel, die am Kessel befestigt waren (insgesamt 12) wurden beschriftet, damit ich sie beim Einbau nicht durcheinanderbringe.

Kabelwirrwarr

Das Aus- und Einbauen war dann ein wenig fummelig, im Großen und Ganzen aber recht problemlos.

Jetzt erstrahlt meine Maschine im alten Glanz.

Kaffeebar

Heute habe ich mir dann noch ein Kilo Espressobohnen gekauft (Danesi – leckeres Zeug), in die Mühle gekippt und seit gefühlten ewigen Zeiten mal wieder einen richtigen Espresso gekocht.

Espresseokochen

Boah… wat lecker. Kein Vergleich zu den Büro-Nespresso-Ersatz der letzten Zeit, an den ich mich schon fast gewöhnt hatte.

Gerade, wo ich dies jetzt hier schreibe, steht auch Chrissi hinter mir und stuppst mich mit einer Cappucino-Tasse an

Unverschämtheit…

Amazon ist ja ne tolle Sache. Die Wunschliste ist auch ziemlich praktisch. Einfach mal was in diese Liste reinschieben, so dass man es nicht aus den Augen verliert und ab und zu bekommt man auch ganz passende Tipps, was einem vielleicht sonst noch gefallen könnte.


Diese Tasse fiel mir beim kaffeeschlürfendem Surfen auf. „Wär doch ’ne nette neue Bürotasse“, dachte ich mir und *schwupp* rein in die Wunschliste.

Entsetzen dann, als ich dann einige Zeit später auf „Meine Empfehlungen“ gegangen bin. Da gibts jetzt kein Bild von, ich war zu geschockt um mir da einen Screenshot zu machen, aber da stand: Diesen Artikel haben wir empfohlen, weil Sie SV Werder Bremen Tasse „Saison 06/07“ auf ihre Wunschliste gesetzt haben. Grusel…

Bier brauen III

Am 3. Tag nach Ansetzen des Bieres habe ich mal den Fortschritt des Gärungsvorgangs untersucht.

Auf dem Boden des Gärbottichs kann man gut die Hefe erkennen, die sich abgesetzt hat. Die Gasbildung ist fast gänzlich zum Erliegen gekommen und die Schaumschicht ist mittlerweile auch fast vollständig verschwunden.

Mit dem Hydrometer habe ich dann mal den Restextrakt des Bieres untersucht. Die spezifische Dichte ergab 1.016, d.h. der Restextrakt beträgt demzufolge nur noch 4%, was bei einer Anfangsstammwürze von ca.12% einen momentanen Alkoholgehalt des Bieres von 4% ergibt – es wird also!

Die Geschmacksprobe ergab dann auch schon ein bierähnlicheres Ergebnis als beim letzten Mal. Immer noch sehr malzig und kaum Kohlensäure aber definitv Alkohol!

Bier brauen II

Heute, ca. 24h nach Zusatz der Hefe, war eine ein Zentimeter dicke Schaumschicht auf dem Bier zu sehen. Der Gäreimer wurde mit dem luftdichten Deckel verschlossen. Der überschüssige Druck innerhalb des Eimers kann über das im Deckel eingelassene Gärröhrchen entweichen. Jetzt wird der Pott bis zum Wochenende nicht mehr angerührt und der Inhalt dann in den Abfüllbottich umgefüllt.

Einen Esslöffel voll hab ich schließlich auch mal probiert. Schmeckt wie abgestandenes Malzbier… naja, ich hoffe das Beste!