Mal wieder geocachen


Hach, hat mal wieder Spaß gemacht. Seit Monaten das erste Mal wieder. Jetzt wo kein Trainingsplan drängt, keine Zeiten einzuhalten sind, kann man ja mal wieder sowas machen.

„Sowas“ ist Geocachen. Schnitzeljagd mit Satellitenunterstützung. Der Einfachheit halber diesmal nicht mit meinem Handheld Garmin-Outdoor-Ich-Kann-Auch-Karten-und-Sonst-Alles-Anzeigen-Gerät sondern ganz stumpf und stupide mit meinem Forerunner 305. Zum Navigieren zu den Wegpukten gibt es da eine Kompassrose und sonst nichts, ist aber zum Laufen halt einfach besser geeignet.

5 neue Caches hatte ich mir ausgesucht, die Wepunkte auf den Garmin geschoben und bin dann einfach nach Feierabend losgejoggt. Die ersten beiden waren auf meiner Standardhunterunde zu finden. Danach noch einen im Schlossgarten und zwei weitere an meiner anderen Standardstrecke im Eversten Holz.

Das Laufen wird nach meinem Fieber auch immer besser, das Wetter war zwar ziemlich schwülwarm aber warm und schwül war es eh schon den ganzen Tag im Büro. Da hatte ich mich also schon daran gewöhnt.

Heute hab ich auch das erste Mal einen fremden Cacher in Aktion erlebt. Ist schon witzig, wie ein Cacher, der sich von Muggels belästigt und gestört fühlt, versucht sein GPS-Gerät zu verstecken und ganz unbeteligt und
unschuldig zu tun 🙂 Ein wenig hab ich mir den Spaß gegönnt und hab stretchenderweise den Ahnungslosen gespielt bis ich mich auch als Cacher zu erkennen gegeben habe. Überflüssig ist natürlich zu erwähnen, dass ich den Cache dann natürlich als erster gefunden habe…

Gespannt war ich, wie das Suchen bzw. besser noch das Finden der Caches mit dem einfachen Forerunner vonstatten ginge. Tja, was soll ich sagen… es war – klasse ist das falsche Wort – da muss ich ein wenig ausholen: Also, mit meinem alten Gerät ist man in die Nähe des Wegpunktes gegangen und hat dann systematisch im Umkreis von 20m jede Versteckmöglichkeit abgegrast. Je nach Empfangsqualität in einem immer größeren Umkreis. Jetzt, mit dem Forerunner 305, der den SirfIII-Chip eingebaut hat, geht man halt solange, bis das Display die Entfernung „0m“ angibt, bückt sich und hat den Cache gefunden… schon irre. Klar, die Koordinaten müssen natürlich von den Cachelegern genauso genau eingegeben sein. Da dies aber heute alles neuere Caches waren, waren das sicherlich Sirf-III vermessene Caches. So schnell hab ich die Dinger noch nie gefunden.

Dabei war es unerheblich, ob ich im Wald oder auf einer Wiese stand.

Da für mich das Suchen an sich auch nie das wesentliche beim Geocachen ist, sondern ganz klassisch der Weg dorthin (hüstel, man verzeihe den Pathos) find ich das jetzt auch nicht so schlimm, aber ein wenig Suchen fehlte mir dann schon.

Also: Der Forerunner eignet sich also durchaus zum Cachen, er lässt bloß halt alles vermissen, was die richtigen Geräte alles an Komfort mitbringen. Das Eingeben von neuen Wegpunkten für Multis ist äußerst fummelig und mühselig, er hat keinen magnetischen Kompass drin, keine Kartendarstellung aber seine GPS-Genauigkeit ist halt ziemlich gut.

Hier noch der Track des hetigen Laufes. Knappe 18.5km in gemütlichen 103 Minuten. Dazu noch ca. 30 Minuten Caches suchen.

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