Leica IIIa


So… entschieden. Die hier nehme ich jetzt morgen in den Urlaub mit. Meine Spiegelreflex kommt zwar natürlich auch ins Köfferchen, aber ich möchte mal sehen, ob das alte Schätzchen noch in Ordnung ist.

Das Schätzchen ist eine Leica IIIa aus dem Jahre 1937 mit der Seriennummer 261159, bestückt mit einem Leitz Elmar 5cm, 1:3,5. Oben drauf ist noch ein herrlich großer, schöner Sucher. Irgendwie warte ich ja nur darauf, dass Minolta – bzw, Sony, da es Minolta Digital ja nicht mehr gibt – einen Vollformatsensor rausbringt, der dann auch noch bezahlbar sein sollte. So ein großes Sucherfeld hat schon was…

Das Objektiv stammt aus dem Jahre 1952, wenn man nach der Seriennummer 987440 geht. Es ist also schon vergütet, man kann schon Farbfotos mit ihr machen, aber ich werde trotzdem einfach mal einen Schwarzweißfilm reinspulen. Nach Empfehlungen des Leica Forums einen Kodak BW  400CN. Ein SW-Film, der im normalen C41 Prozess entwickelt wird. Ich brauch also nicht meine alte Entwicklungsdose hervorkramen und bis zu den Knien in Chemie waten… Zum Ausprobieren gerade richtig.

Einen Ilford XP2 werde ich dann auch noch mal ausprobieren.

Meinen Belichtungsmesser kann ich dann auch endlich mal wieder benutzen, auch wenn die Schwarzweißfilme einen relativ großen Belichtungsspielraum haben.

Ich bin gespannt, wie es sein wird, wieder mal auf Bilder zu warten. Zuerst knipsen, dann Film vollmachen, aus dem Urlaub wiederkommen, Film wegbringen, Bilder abholen, ärgern, dass die Bilder nichts geworden sind usw. … schon spannend.

Nachher muss ich erstmal versuchen, da überhaupt einen Film reinzukriegen. Zum Glück gibt es Youtube, da kriegt man ja zu allem ein Lehrvideo 🙂

Das ist zwar ne M2(?), aber prinzipiell funktioniert das bei der 20 Jahre älteren Kamera ähnlich. Ich muss bloß vorher noch den Film zurechtschnibbeln…

Und wo wir gerade beim Ausprorieren sind werde ich dann mal sehen, ob die Zorki 1d, die hier auch gerade vor mir liegt, noch ordentliche Bilder liefert.

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1 Kommentar zu „Leica IIIa“

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