ausbelichten


Echt begeistert! Einerseits und andererseits – ehrlich! Wovon? Ganz einfach…

Gestern hab ich im Laufe des Vormittags ein paar Bilder bestellt, die schon seit einiger Zeit auf meiner Platte herumschwirren, ein paar in groß, ein paar in mittelgroß, ein paar in klein usw.  Ich muss da vorausschickend  sagen, dass ich das schon längere Zeit (sprich Jahren) nicht mehr gemacht habe.  Meine Frau beglückt zwar seit der Geburt von Jorik alles im näheren und entfernteren Verwandtenkreis mit selbstgestalteten Fotobüchern im 5-Minuten-Takt, durchaus auch mit von mir gemachten Bildern, aber ich bin seit dem Umstieg auf die DSLR eher auf das Ankucken von Bildern auf Monitoren fixiert.

Früher[tm], zu analogen Zeiten, hab ich Dias fotografiert und da war das Ausbelichten zu normalen günstigen Preisen immer das reine Glücksspiel, da der „Optimierer“ bei den Fotolaboren immer wieder zuschlug und die Bilder auf Einheitsgrau und Einheitsfarbe runterrechnete. In einem Fachlabor wäre das zwar besser möglich gewesen, aber das kostete dann auch…

Jetzt hab ich gestern einfach mal ein paar Bilder hochgeladen. Im Internet hatte mich ich vorher schon mal nach guten und gleichzeitig preiswerten Ausbelichtern erkundigt und bin dann bei saal-digital hängengeblieben, hab mir meine Bilder nochmal mit dem Farbprofil von denen angeschaut, für gut befunden und losgeschickt – tja, und heute, nach noch nicht mal 24 Stunden waren die Bilder da! Das war Begeisterungsfaktor 1.

Und jetzt die Bilder: Schick, sehr schick.

Erstmal reichen meine veralteten 6 Megapixel locker für Prints im Format 30×45 aus, ich brauche also in absehbarer Zeit keine neue Kamera kaufen (zumindest nicht aus diesem Grund…) und die Wirkung eines gerahmten Bildes an der Wand ist wirklich was eigenes.  Und das beste ist: Die Bilder sind dem Bildeindruck auf dem Monitor zumindest sehr, sehr ähnlich. Es ist kein reines Glücksspiel mehr. Das ist Begeisterungsfaktor 2

Ok, bei einigen Bildern muss ich einige Abstriche machen, aber das war mir auch bewusst. Bei Bildern mit großem Dynamikumfang und feineren Abstufungen in dunklen Partien, saufen die Bilder ein wenig ins Schwarze ab, aber das war früher bei Belichtungen von Dias genauso… mal sehen, was sich da noch so machen lässt, vielleicht muss ich meinen Monitor doch noch mal kalibrieren.

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Ein Gedanke zu „ausbelichten“

  1. Von diesem Labor habe ich ja noch nie gehört, liest sich aber so gut, dass ich mir mal den Link gespeichert habe. Danke für den Tipp.

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