Tauwetter

Wet Tree

Wet Tree,
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Es reicht allmählich mit Schnee und kalt und so… Wie war das noch mal mit der Klimaerwärmung? Ozonloch? Schemelzende Gletscher? Deicherhöhungspflicht in den nächsten Jahren?

White
Jetzt taut es hier wenigstens mal. Ich hoffe das bleibt so… weg mit dem weißen Krams.

Last year's leaves

Strobist…

I wont't smile

I wont’t smile,
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Herrje, wo hab ich mich da drauf eingelassen. Bilder soll ich demnächst machen… mit Blitz und so… Sowas hab ich noch nie gemacht. Ich fotografier doch sonst nur bei richtigem Licht.

Heute nachmittag hab ich jetzt mal mit ein wenig ausgeliehenem Eqipment rumgespielt. Zwei kleine Studioblitze auf Stativen, einem niedlichen weißen Regenschirm und allen möglichen Sachen, die man an-, durch- und ausleuchten kann. Lustig ist das schon, aber gut…? Naja, ich weiß ja nicht. Bis zu jenem besagten Temin Mitte Februar muss ich das auf jeden Fall noch besser hinkriegen – viel besser.

Außerdem sollen das helle Bilder werden, freundliche Bilder mit viel Licht und noch mehr Licht und weiß und luftig… ich steh ja eher auf die dunkleren, kräftigeren Sachen und freundlich bin ich nun schon mal gar nicht…

Auf jeden Fall gibts hier mal eine sogenannte „Strobist Info“ und sei es nur, um zu wissen, wie man es nicht machen soll.
Das Bild da oben ist folgendermaßen entstanden. Ein Blitz mit halber Power von rechts durch den weißen Schirm geblitzt, ziemlich nah an mir dran. Ein weiterer Blitz stand links und hat mit Viertelpower gegen die Wand geblitzt, weil ich da noch ein wenig was vom Gesicht sehen wollte – der hätte vielleicht ein wenig mehr Wumms verdient.
Die Kamera hab ich dann an ausgestreckten Armen vor mich gehalten und dann abgedrückt.

Minolta 50mm f/1,4 an Vollformatsensor mit Blende 11

Analoger Krams

Me again IV

Me again IV,
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Heute hab ich endlich mal den Film entwickelt, der seit zwei Wochen in meiner Schraubleica lag. Fertig belichtet hab ich ihn allerdings in meiner neuen Errungenschaft, der Revue 400SE.

Hedge

Tolle Kameras beide. Die zweite ist allerdings schon ein wenig komfortabler in der Handhabung, auch wenn sie nur eine Blendenautomatik hat. Da die Blende aber recht deutlich in den Sucher eingespielt wird, kann man ziemlich schnell den leichtgängigen Zeitenring verstellen und so die Belichtung anpassen.
Das Objektiv ist gut. Weit offen ein wenig weich, aber das im Rahmen dessen, was ich erwartet habe. Und es hat ein gutes Bokeh, was ich fast noch wichtiger finde.

Piano

Das Batterieproblem (Quecksilber und 1,35v Spannung) hab ich heute einfach mal ignoriert und eine schon benutzte 1,55V Batterie eingelegt… Belichtung ist soweit ich das auf den Negativen beurteilen konnte relativ korrekt.
Fazit: Die Revue 400 SE ist ne tolle Kamera und wird morgen nach Münster auf jeden Fall mitgenommen!

Into the Light

Revue 400 SE

Revue 400 SE

Revue 400 SE,
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Neues Spielzeug von ebay… Und nein, ich leide nicht unter GAS, dem gear acquisation syndrom, ich mag nur diese kleinen Messsucherkameras – und irgendwann bin ich bestimmt alt genug für eine Leica M6…

Die Revue 400SE kommt noch aus der Zeit, als es Quelle noch gab und selbst ein normaler Versender noch gute eigene Kameras im Programm hatte.

Technische Details: Vollformatsensor, 40mm f/1.7 Objektiv, das Gerüchten nach recht gut sein soll, Blendenautomatik, kleines, schweres, kompaktes Gehäuse, optischer Sucher mit Anzeige der gewählten Blende.

Eigentlich wollte ich ja eine kleine, lichtstarke Kamera mit Zeitautomatik, aber für ca. 20€ hab ich die bei ebay einfach mal mitgenommen.

Die Kamera ist heute angekommen und der erste Eindruck ist sehr ordentlich. Die Linse ist klar und hat keine Kratzer, die Blenden gehen leichtgängig auf und zu, Die eingelegt Batterie war zwar ein wenig oxidiert und der Kontakt schon grün angelaufen, aber ein wenig Schmirgelpapier tat da Abhilfe und nach Einlegen einer neuen Batterie arbeitete auch der Belichtungsmesser. Eine Quecksilberbatterie hab ich leider nicht mehr, mal sehen, wie sich das auswirkt – für Negativfilm wirds wohl reichen. Eine schicke Bereitschaftstasche lag auch im Karton… gleich leg ich erstmal einen Film ein!

Street


Ich würde ja gerne mehr „Streetfotography“ machen, aber ich trau mich immer noch nicht so richtig und so richtig Zeit zum Üben hat man ja auch nicht.
Mit einem Teleobjektiv irgendwelche Leute aus der Entfernung „abzuschießen“ hat meines Erachtens mit Street nichts zu tun. Man muss schon nah ran, sonst sieht man den Bildern die Distanz an. 35mm, max 50mm an Vollformat dürfen es sein. Zur Not darf man dann ein wenig beschneiden und croppen – meist hat man ja nicht viel Zeit zum „Abdrücken“.
Gestern war ich ein wenig in der Oldenburger Innenstadt und hab es mal wieder ein wenig versucht. Ein bisschen was ist dabei rausgekommen aber halt auch viel, viel Müll… und oftmals ertappt man sich dabei, dass man wieder dasselbe fotografiert.
Snow Trails
In Ermangelung einer 35mm Festbrennweite hab ich mein ebay-Schnäppchen, dem 35-70 f/4 von Minolta, mitgenommen. Die bei dem Objektiv auftretenden Verzeichnungen kann mein bei dem Sujet ja gut verschmerzen und scharf ist das alte Ding ja…
Schluss+Tchüss

Münschter

...marken 30

…marken 30,
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Auf der Suche nach was zu Essen in Münster.

Ausgehend von unserem Hotel haben wir nach der Arbeit erstmal einen kleinen Stadtbummel gemacht. Mal kucken was die Innenstadt von Münster so hergibt.
Nette Stadt, viele Münster, neues Hotel, die Kneipen-und die Abendsverköstigungssituation müssen wir noch ein wenig ausführlicher untersuchen, aber die ersten Eindrücke sind sehr nett und durchaus vielversprechend.

Hotelzimmershooting...

Mittelformate

Emptiness

Emptiness,
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Seit mehrern Jahren das erste Mal wieder Mittelformat. Einfach mal ausprobiert. Die Batterie für die Zenza Bronica hatte ich mir schon vor einiger Zeit gekauft, jetzt kamen pünktlich zum Wochenende die bestellten Mittelformatfilme an.

Ach ja… wer übrigens wissen will, wofür auf dem Aufstecksucher der Zenza der kleine rote Punkt ist… das ist die „AUS“-Stellung für den Belichtungsmesser. Wenn man den auf „A“ oder „M“ lässt, lutscht das einem die neue Batterie leer und man muss in die Stadt fahren und für teuer Geld ne neue kaufen, aber wer ist schon so blöde… gnrfs…..

Emptiness

Playground,
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Emptiness

Snow,
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Wie krieg ich das denn nu in den Rechner rein… Teil drei

Dies hier ist die Fortsetzung des zweiten Teils, der wiederum die Fortsetzung des ersten Teils ist…

Hier geht es jetzt um die Bearbeitung des raw-Files einer Aufnahme eines Schwarzweißnegativs, um da wiederum ein Schwarzweißbild zu machen. Als Beispiel nehm ich dafür jenes Bild, was ich in diesem Blogeintrag gepostet habe.

In den ersten beiden Teilen hab ich ja beschrieben, wie ich meine Schwarzweißnegative abfotografiere.

Wir haben jetzt also ein digitales Negativ auf der Rechnerfestplatte.

Ein digitales Negativ im doppelten Wortsinn… zum ersten, weil es ein raw ist und zum zweiten, weil es ein Negativ im ursprünglichen Sinne ist.
Da soll jetzt also ein Schwarzweißbild draus werden.

Als erstes wird dafür das Bild bei mir in Lightroom importiert. Das Bild sieht dann folgendermaßen aus.

Man sieht noch, dass ich beim Fotografieren ein wenig Luft gelassen habe… ich nehms nicht so genau. Als einzige „Bearbeitung“ hab ich hier ein wenig die Belichtung justiert, ansonsten die Default-„Ich mach nix“-Einstellungen aus Lightroom.

Hier zeig ich mal ein 100%-Crop aus dem Bild. So sieht also Korn aus…

Und jetzt kommt ein Trick, bzw. die „Magie“ 🙂
Ich hab mir ein Lightroom-Preset gebastelt, was die Tonwertkurve einfach umdreht. Aus Schwarz wird Weiß und umgekehrt. Das Plugin kann man hier herunterladen.

Das Plugin auf das Bild angewandt ergibt folgendes…

Hier hab ich jetzt nur noch die Belichtung angepasst -kein reines Schwarz, kein reines Weiß – und den Kontrast ein wenig (sehr) erhöht um alle Tonwerte vom fast reinen Weiß bis zum fast reinen Schwarz drin zu haben.

Grau und flau siehts aber trotzdem noch aus, aber das passt schon…. genauso soll es sogar sein. Zum Bild wird der Datenwust erst später.

Wenn man jetzt mal mit den Entwicklungsreglern in LR rumspielt, wird man merken, dass viele Regler durch das Auf-den-Kopf-stellen der Tonwertkurve nicht mehr das machen, was man von ihnen gewohnt ist. Ein Lichter wiederherstellen erhöhen, macht die dunklen Bereich heller, anstatt ausgefressene Lichter zu korrigieren und ähnliches. Man kann jetzt zwar mit dem konvertierten Bild so weiterarbeiten, aber die gewohnten Ergebnisse beim Verschieben eines Reglers bleiben halt aus… Spaß ist anders, also lass ich es.

Was ich jetzt an dieser Stelle mache ist folgendes. Ich schneide das Bild mit dem Freistellen-Werkzeug noch sauber aus, dreh es gegebenenfalls korrigierend und exportiere jetzt das Bild als 16-Bit TIFF-Bild. Dabei verkleinere ich das Bild von meinen 6000×4000 Pixeln noch auf besser handbare 4000×2666 Pixel. Selbst das resultierende TIFF-Bild ist immer noch knappe 65MB groß. Wer erfindet endlich mal ein vernünftig komprimierendes 16bit-Format? Dabei mach ich gleich ein Häkchen bei „Diesem Katalog hinzufügen“, dann ist es gleich importiert. Hier kann man sich natürlich ein Export-Preset schreiben, das geht beim häufigen Ausführen deutlich schneller.

Wenn man sich das Resultat dann mal in Ruhe anschaut sieht man Staub, kleine Kratzer, Haare, was-weiß-ich-nicht-alles auf dem Bild. Mit der Bereichsreparatur sollte man diesen Störpartikeln erstmal den Garaus machen. Nachteil meiner Abfotografier-Methode ist, dass jetzt auch der Sensorstaub auf dem Bild zu sehen ist… der ist beim normalen Scannen sicherlich nicht vorhanden 🙂

Was man jetzt mit dem Bild in Lightroom macht, bleibt jedem selbst überlassen.

Dieses hier habe ich noch beschnitten (Messucherkameras, wie eine Leica 3a erlauben eh kein 100% Festlegen des Bildausschnitss beim Fotografieren), den Kontrast erhöht, den Klarheitregler nach rechts verschoben, um die Körnigkeit ein wenig zu erhöhen (mag ich), und mit zwei Verlaufsfiltern die helle Partie rechts im Bild ein wenig abgedunkelt und von links unten kommend auch noch ein wenig mehr abgedunkelt (LR-Sprech), bzw. nachbelichtet (DuKa-Sprech), um das Bild dort satt schwarz zu haben. Joriks Gesicht sollte das hellste, prägnanteste im Bild sein, deswegen habe ich da sogar ein wenig abgewedelt (DuKa-Sprech), bzw. die Belichtung erhöht (LR-Sprech).

I'm ill

I’m ill,
ursprünglich hochgeladen von derScheuch.

Noch einige Worte zum Import der Raw-Dateien. Hier empfiehlt es sich natürlich, das Negativ-Plugin gleich beim Importieren als Entwicklungseinstellung mit einzubinden. Hier hab ich nur den langsamen Unweg gewählt, um zu zeigen, wie das Plugin arbeitet.

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