Ein neuer Freund… Reinemachen für Anfänger…


Der Vorteil des chemischen Einwegsensors, den ich ja oft benutze ist seine komplette (naja… fast) Unanfälligkeit gegen Staub, der sich auf ihm niederlässt. Das kann bei einem Film mal vorkommen, dass sich da ein hartnäckiger Fussel, eine Polle, ein kleines Irgendwas da festsetzt , aber beim nächsten Bild hat man wieder einen jungfräulichen schönen sauberen Sensor – Filmspulhebel sei Dank.

Bei dem modernen elektronischen Multisensoren, die sich in aktuellen Kameras verbergen, sieht das schon wieder ganz anders aus.

Dreck, der drauf ist, ist Dreck, der drauf ist.

Und der Dreck geht auch nicht weg, der bleibt da… hartnäckig, prägnant, penetrant.

Einige Punkte auf seinen Bildern kennt man dann auch schon fast mit Namen, die sind immer da, je nach Blende und Brennweite deutlicher sichtbarer, sagen sie freundlich „Hallo, da bin ich wieder…“ wenn man die Bilder in den Rechner importiert und sie sich das erste Mal so richtig anschaut. Ab und zu kommen mal neue dazu, einge werden doch mal durch das eingebaute Sensorrütteln der Kamera woanders hingeschoben.

Jetzt wurde es mir dann aber zu bunt, bzw. zu staubig. Eine Lösung musste her. Gerätschaften, Flüssigkeiten, Tipps, Methoden gibts dazu zuhauf. Discofilm, Speckgrabber, Blaseblag, Sensorswabs, Wasserhahn (ok… nicht nachmachen!) usw…. jede Methode hat seine Fans und dazu natürlich auch die entgegengesetzte Fraktion, die sich just dadurch ihre Kamera zerstört, ihren Sensor zerkratzt oder ihre Seelenheil verspielt haben.

Ich hab mich jetzt einfach mal für VSwabs entscheiden. Im Viererspar-Probiers-doch-mal-aus-Set. Kam heute morgen mit der Post an und naja.. jetzt hab ichs gerade ausprobiert.

Chrissi musste helfen und die Lampe halten, damit man in dem dunklen Schacht überhaupt was sieht.
Ich pfrökelte und pfriemelte in meiner echt teuren Kamera mit einem in Fließ eingewickelten Plastikschaber herum, Schweißperlen auf der Stirn, Herz am Buppern und jetzt, nach einigen Probebildern (17mm f/22) hab ich jetzt einen neuen Freund. Aber nur einen, nicht mehr 20 oder so. Den lass ich da jetzt drauf, ich hoffe mal, dass er ein Einzelgänger ist und sich so schnell keine Kumpels einlädt.

Fazit: So schlimm ist das Sensorsaubermachen gar nicht und wenn man das erstemal den Sensor berührt (ich weiß, dass da noch ne Glasplatte vor ist und man auf dem Sensor gar nicht direkt drauf rumkratzt, aber trotzdem…) ist es beim zweiten Mal gar nicht mehr so schlimm und vielleicht krieg ich das beim nächsten Mal auch noch besser hin.

Ach ja… kleiner Tipp zum Schluss! Bei der Begutachtung der Testbilder am Monitor sollte man drauf achten, dass der Monitair auch sauber ist 🙂 Sonst putzt man sich nen Wolf…

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