Photobomb

– „Herzlich willkommen in der wunderbaren Welt der Messsucher!“

– „Mit ’ner SLR wäre dir das nicht passiert!“

Wer schon mal mit ’ner Leica fotografiert hat wird wissen, warum ich das Bild hier ulkig finde.
SONY DSC
Da rechts unten sieht man durch den Messucher meiner M6 normalerweise nur den Rand des Objektivs – umso erstaunter war ich nach dem Entwickeln des Bildes!

Beruhigend, dass das Bild ansonsten nicht übermäßig gut gelingen ist 🙂

Das Bild ist übrigens gestern auf einer kurzen Fototour an die Nordsee nach Dangast entstanden, dessen Ergebnisse ich gerade sichte und die auf jeden Fall hier noch aufschlagen werden!

Erste Eindrücke der Tour, die vom Besitzer des abgebildeten Schädels stammen, gibt es hier vom Pixelprinzen zu sehen.

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Was ist denn das für ein Objektiv…

Mir ist letztens eine kleine Kamera zugelaufen. Und zwar folgendes Ungetüm.
Auf dem Bild ist eine Robot Recorder 36 zu sehen mit einer 60m Filmkasette. Da
drunter liegen auch noch eine 10m Filmkasette und ein Motor sowie eine
Fokussierhilfe.

Es ist alles ziemlich angestaubt – funktioniert aber noch prächtig. Das braucht
wohl alles mal eine gründliche Reinigung. Ich befülle wohl mal meine
Geschirrspülmaschine damit 🙂

Worüber ich ein wenig rätsel ist das Objektiv. Es ist ein Schneider Kreuznach
35mm f2.8. So weit so gut. Was mich aber total irritiert ist die Enfernungseinstellung. Als
einzige Gravur ist da 0,55m zu sehen.

Wenn man das mal in die Fokussierhilfe einschraubt, ist der Bereich um einen
halben Meter dann auch scharf. Volles Drehen des Fokussierrings bewirkt eine
Änderung der Ebene um ein paar Zentimeter.
Was ist das für ein Objektiv, das nur in einem Bereich von ca. 45cm bis 65cm
scharf zu stellen ist?

Altes Linsengericht

Da ich auf meinem letzten belichteten Film kein einziges richtig gutes Bild, oder sagen wir besser, kein mir richtig gut gefallenes Bild drauf hatte, musste auch mal wieder die digitale Kamera herhalten. Außerdem ist gerade Frühling und das Konglomerat aus Sonne, Wärme, Düften und Farben schreit nicht richtig nach Schwarzweiß und zu Farbfilmen hab ich bis jetzt noch kein inniges Verhältnis gewinnen können.
Bokehmania
Also geht man beim Spaziergang in den Wald die dicke Digi mit. Dazu aber ein älteres Objektiv, was im familiären Objektivpark meiner Meinung nach zu Unrecht ein Schattendasein in der Vitrine fristet. Ein Carl Zeiss Jena Biotar 75mm f1.5. Schönes Gerät mit M42 Anschluss und deswegen gut adaptierbar. Herausragendes Merkmal ist natürlich das kresielnde Bokeh dieser Objektivart.
Swirly
Und kitschig kann man auch gut mit dieser Linse…
Magnolia

Alle Bilder Sony Alpha 900 mit Carl Zeiss Jena Biotar 75mm f1.5
1. Bild ca. bei Blende 4
2. Bild bei Blede 1.5
3. Bild ca. bei Blende 5.6

Shanghai GP3

Ein 100ISO Mittelformat-Schwarzweißfilm für ca. 1,50€ klingt einfach zu verlockend, um ihn nicht einfach mal auszuprobieren. Den kann man einach mal in die Kamera scheben, ein paar Bilder machen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, dass man jetzt viel Geld ausgegeben hat.
Die Rede ist von Shanghai GP3 aus China, billig und direkt aus Hongkong bei ebay zu bestellen – um die Ökobilanz mach ich mir jetzt mal keine Gedanken…
Portrait

Ich hab mir ersteinmal 5 Filme bei einem deutschen Händler bei ebay bestellt, einfach aus dem Grund, weil ich sie schnell hier haben wollte und Einfuhren aus Hongkong ja doch ab und zu mal ein wenig länger dauern können.

Zwei Filme hab ich jetzt belichtet und meine Meinung ist zwiegspalten. Vorab… ich hab mir noch ein 10erPack aus Hongkong (15€ inkl. Versand) bestellt, also so schlecht ist meine Meinung zum Film nicht.
The Famous TLR Arrow
Entwickelt hab ich den Film in Rodinal 1+100, 1 Stunde Standentwicklung. Gerade bei MF-Filmen braucht man ja auch keine Sorgen um Bromidabläufe haben, die ja ab und zu mal bei Kleinbildfilmen entstehen können.

Die Grauwerte des Films find ich klasse. Belichtungsspielraum ist auch genügend da. Gute Bilder kann man also prinzipiell damit machen.
Was mir nicht so gefällt ist die Empfindlichkeit des Films gegenüber Kratzer. Da muss man schon ein wenig aufpassen. Da sind Kodaks und Ilfords ein wenig gutmütiger.
Home, Sweet Home I
Dazu kommen auch mal Fehler in der Emulsion. Meine fünf haben auf der rechten Seite irgendetwas „komisches“ (man siehts wohl am besten auf den Bildern) und zudem auch mal kleinere Aussetzer in der Filmschicht. Die kann man zwar per EBV problemlos wegstempeln, aber wer noch auf reine Dunkelkammerarbeit setzt, wird mit dem Film nicht so die Freude haben.
Home, Sweet Home II

Aber er ist günstig. Und sein Geld wert und immer muss es ja nicht die Premiummarke sein… für Holgas eigentlich schon zu schade 🙂

100mm

Gestern war ich mal wieder mit meiner Digitalen Kamera unterwegs.  Innerhalb meines näheren familären Umfelds kam der Wunsch nach bunten Bilder auf – und diesem bin ich dann auch nachgekommen.

Midday Mist

Mein Standardsetup für das Alphabajonett sieht ja  so aus.

  • Minolta AF 24mm 2.8f
  • Minolta AF 50mm 1.4f
  • Minolta Makro AF 100mm 2.8f

Das deckt einen schönen Brennweitenbereich ab, ist ausreichend lichtstark und die Qualität der Objektive steht (jedenfalls meines Erachtens) außer Frage.

Gestern hatte ich nur die 100mm dabei und muss einfach mal konstatieren: Dieses Objektiv ist klasse! Selbst bei Offenblende bildet es gestochen scharf ab, hat ein recht gefälliges Bokeh, kaum Verzeichnung und selbst im Zeitalter der AF-Plastiklinsen ist es ordentlich verarbeitet.

Autofokusgeschwindigkeitsrekorde kann man von dem Objektiv allerdings nicht erwarten… es ist halt ein Makro mit recht langen Fokuswegen.

Küchenplanung

Mal keine Fotos…
… mal mehr die virtuelle Schiene



Und gestern abend hab ich auch noch beim virtuellen Fliesenlegen herausgefunden, wieviel Fliesen wir brauchen werden…
89 Fliesen à 60x40cm²
182 Fliesen à 40x40cm²
106 Fliesen à 20x40cm² und
186 Fliesen à 20x20cm²
…… womit man sich am Wochenende so die Zeit vertreiben kann