Rule of Thirds

Rule of Thirds
Dieses Bild schlummerte schon geraume Zeit unentwickelt in meiner Kamera und ist Ende letzten Jahres auf dem Heimweg von der Arbeit entstanden.

Leica M6
Kodak TriX, belichtet auf ISO 200 und 2 Stunden Standentwicklung in Rodinal 1+100 – diese Entwicklung nutze ich normalerweise für einen um 3 Blenden gepushten TriX

An sich ist dies also eine Überbelichtung um 3 bis 4 Blenden. Hintergrund ist, dass ich die restlichen Bilder auf ISO3200 belichten wollte und ich zu faul war, wegen zweier schon gemachter Bilder einen neuen Film in die Kamera einzulegen. So erklärt sich doch die durch das Korn hervorgerufene, ein wenig krasse Bildwirkung.

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Photobomb

– „Herzlich willkommen in der wunderbaren Welt der Messsucher!“

– „Mit ’ner SLR wäre dir das nicht passiert!“

Wer schon mal mit ’ner Leica fotografiert hat wird wissen, warum ich das Bild hier ulkig finde.
SONY DSC
Da rechts unten sieht man durch den Messucher meiner M6 normalerweise nur den Rand des Objektivs – umso erstaunter war ich nach dem Entwickeln des Bildes!

Beruhigend, dass das Bild ansonsten nicht übermäßig gut gelingen ist 🙂

Das Bild ist übrigens gestern auf einer kurzen Fototour an die Nordsee nach Dangast entstanden, dessen Ergebnisse ich gerade sichte und die auf jeden Fall hier noch aufschlagen werden!

Erste Eindrücke der Tour, die vom Besitzer des abgebildeten Schädels stammen, gibt es hier vom Pixelprinzen zu sehen.

Positiv

St. Peter-Ording ist allmählich fotografisch abgearbeitet. Die letzten Filme sind entwickelt, die schnöde Arbeitswelt hat mich wieder und es ist alles schon wieder zu lange her…

In meiner Fototasche tummelten sich seit einiger Zeit auch noch ein paar Mittelformatdiafilme, die bei einem ebay-Kauf quasi als Beifang eingeheimst wurden. Dass ein Magazin seit über einem Jahr mit so einem Film belegt war lässt erahnen, wie viel Muße ich in der letzten Zeit hatte 🙂 Zumindest kann man sagen, dass dieses Magazin im Gegensatz zu dem anderen lichtidicht ist!

Jorik
Sand
Beide Bilder mit der Mamiya RZ67 und dem 127mm f3.5 Sekor auf Fuji Astia 400ASA (bestimmt schon agbelaufen)

Das Schöne am Dia ist, dass das Bild mit der Entwicklung schon fertig ist. In der vordigitalen Zeit war noch nicht mal ein Nachbearbeiten möglich. Ich hab deswegen versucht, beim Digitalisieren den Charakter der Bilder, wie sie sich mir am Leuchtpult präsentieren beizubehalten. Schwieriger als man denkt…

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Mammamiya und die Lichtlecks…

Gestern bin ich dazu gekommen, den einen Schwarzweißfilm aus meiner Mammamiya zu entwickeln. Naja… die Pest der Analogiker hat mal wieder zugeschlagen. Das eine Magazin scheint wohl ein heftiges Lichtleck zu haben. Ich hoffe zumindest, dass es an dem Magazin liegt und nicht an der Kamera. Das wird sich zeigen, wenn ich die beiden Diafilme entwickelt haben lasse, die noch in der Fototasche schlummern.

So mussste ich beim Entwickeln in Lightroom ein wenig tricksen, um zumindest bei einigen Bildern noch brauchbare Ergebnisse herauszuzaubern. Bei dem hier konnte ich durch einen beherzten Beschnitt, der zugegebenermaßen das Framing auch noch erheblich verbessert hat, den Lichtstreifen entfernen.
Cut negative

Bei dem hier war nichts auf dem Negativ zu sehen

Lightleak's survivor

und hier hab ich gestelmpelt und abgedunkelt bis der Arzt kommt umt die helle Stelle zu elminieren. Ich hoffe man sieht es nicht…
Baba Jaga's Huts II (analog)

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Leuchtturm

Am Silvestermorgen unseres Kurztrips an die Nordseeküste haben wir einen Spaziergang zum Westerhevener Leuchtturm unternommen. Der alte mit Klinkern gepflasterte Weg ist im Winter wohl gesperrt, so dass wir uns dem Leuchtturm auf dem neueren und breiteren Weg durch die Vordeichlandschaft genähert haben.
Silvester Lighthouse
Viel zu sehen gab es da allerdings nicht, plattes Land und in der Ferne einen Leuchtturm, auf dem man von Norden kommen zumarschiert… also mit Garantie auf Gegenlicht, was aber nun irgendwie dem fotografischen Motto des Urlaubs entsprach – passte also!
Pastell Lighthouse
Ein klassisches, zugegebenermaßen kitschiges, Seitenlichtbild konnte ich mir aber nicht verkneifen.
Westerhever Lighthouse
Jetzt bin ich noch gespannt, was aus den Bildern meine Mamiya RZ herauskommt.

Ach ja… frohes Neues!

Sandsturm

Sandstorm

Heute war es windig. Sehr windig. Nach zwei Stunden am Strand von St. Peter Ording waren wir so dermaßen durchgpustet, dass wir uns erstmal in eine windstille Ecke verziehen mussten…wir waren erstmal was essen.
More Wind
Meine Mammamiya hatte ich auch wieder dabei, aber es war, ich erwähnte es vielleicht schon, sehr windig. An ein ruhiges Fotografieren war kaum zu denken. Ein Objektivdeckel flutschte mir aus den Fingern und trägt jetzt einige Kilometer leewärts entfernt zur Umweltverschmutzung bei…
Ach ja… Gegenlicht ist was feines!
Into the Light
Backlighting