Rule of Thirds

Rule of Thirds
Dieses Bild schlummerte schon geraume Zeit unentwickelt in meiner Kamera und ist Ende letzten Jahres auf dem Heimweg von der Arbeit entstanden.

Leica M6
Kodak TriX, belichtet auf ISO 200 und 2 Stunden Standentwicklung in Rodinal 1+100 – diese Entwicklung nutze ich normalerweise für einen um 3 Blenden gepushten TriX

An sich ist dies also eine Überbelichtung um 3 bis 4 Blenden. Hintergrund ist, dass ich die restlichen Bilder auf ISO3200 belichten wollte und ich zu faul war, wegen zweier schon gemachter Bilder einen neuen Film in die Kamera einzulegen. So erklärt sich doch die durch das Korn hervorgerufene, ein wenig krasse Bildwirkung.

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Analoges antiquiertes Fetischbjekt mit einem Roten Punkt

Lange hab ich mich dagegen gewehrt, habe aber jetzt letztendlich doch nachgegeben…

Am Freitag kam sie an und wurde gleich ausgepackt

Am Samstag hab ich sie dann ein wenig ins rechte Licht gesetzt.

Red Dot

Und gestern Abend habe ich dann den ersten Film aus ihr entwickelt.
Chrissi
Jorik

Feines Ding!

Weihnachtsbaum-Wegmach-Spaziergang


Jorik hat es gar nicht gefallen, dass der Weihnachtsbaum weg soll. Aber nach einigen Tränen und Zähneknirschen durften wir ihn dann doch gestern entschmücken und zur Weihnachtsbaumentsorgesammelstelle bringen.

Zuerst musste ich den Baum alleine ziehen, aber dann wollte Jorik auch mal schauen, was er so drauf hat,

So ganz konnte er dann aber leider nicht mit mir Schritt halten.

Übrigens kann auch Jorik schon ganz ordentlich fotografieren, wenn man ihm erklärt, wo an der 80 Jahre alten Leica der Auslöseknopf ist. Mag der Horizont auch ein wenig mittig sein… ich bin auf jeden Fall schön der Drittelregel entsprechend ins Bild gesetzt.

Die Entsorgestelle ist genau neben einem großen Spielplatz, den man natürlich auch noch aufsuchen muss.


Nach ein paar Stunde sind wir dann aber doch wieder nach Hause gegangen. Jorik wollte einen Kakao haben und ich einen Film entwickeln 🙂

Leica IIIa, Elmar 5cm, Kodak TriX, eine Stunde Standentwicklung in Rodinal 1+100 bei 20°

Bilder aus Kiev

Ich hab mich ja gestern nicht beherrschen können und hab mir in meine Neuerwerbung, der Kiev, einen Film reingeschoben. Naja… es hat erstmal gedauert, bis ich herausgefunden habe, wie man das Ding aufkriegt aber jeder Liebhaber älterer Kameras kennt ja diese Seite hier und da gibt es natürlich auch eine Anleitung für meine Kiev 4M.
Gestern war allerdings schreckliches Fotowetter, knalliger Sonnenschein aber ein paar Testbilder hab ich dann doch gemacht… gemütlich auf der Terasse, während Jorik mit seinen Eisenbahnen spielte


Hier noch ein Schärfetest ds Objektivs bei Offenblende.

Heute morgen war ich dann auf dem Flughafen in Bremen, ich und Jorik mussten da Taxi spielen.


Die Kamera macht auf jeden Fall Spaß.

Die breite Messucherbasis erlaubt ziemlich genaues Fokussieren, auch wenn mein rechter Zeigefinger immer wieder mal über dem einen Sucherfenster liegt.

Das Objektiv zeichent ganz ordentlich, auch wenn man beim Drehen des Fokussierrings aufpassen muss, nicht die Blende zu verstellen

Der kaputte Belichtungsmesser… naja… egal, der ist eh nicht gekoppelt.

Die Bedienung ist ein wenig hakelig, besonders das Verstellen der Verschlusszeiten.

Ich weiß auch nicht, ob die Verschlusszeiten sooo genau sind, aber für Negativfilm reicht es allemal.

Auf jeden Fall nicht nur was für die Vitrine! Mal schauen was so ein russiches 35mm dafür kostet…

Entwickeln mit Amaloco

First Light

First Light,
ursprünglich hochgeladen von derScheuch.

Nur damit ich beim nächsten Mal nicht wieder alle Informationen irgendwo aus dem Netz klauben und wieder rumrechnen muss.

Mein Entwicklungsrezeptchen…

In meine Jobodose muss für einen Film 450ml Entwicklermischung rein. Ich verwende Amaloco74 als Entwickler, den man als Einmalentwickler im Verhältnis 1:19 verdünnen soll… also 22.5ml Entwickler und dazu 427.5ml Wasser. Ach ja… Temperatur nicht vergessen, 20°, nicht mehr, nicht weniger – sonst muss man rumrechnen.
Der Kodak TMax400 braucht dann 12 Minuten in der Dose.
Ein Agfa APX400 nur 10 Minuten.
Ein auf 200 ISO gepushter Agfa APX100 auch wieder 12 Minuten.
Die ersten 30 Sekunden immer brav bewegen, dann jede weitere halbe Minute einmal kippen und auf den Tisch stoßen (dabei kann man bei ebay surfen und sich ärgern, dass man eine Auktion verloren hat… das ist aber keine Vorraussetzung). Nach 12 Minuten raus mit dem Kram und mein Zitronensäurestoppbad hinein. Nach gefühlten 2 Minuten das wieder rein in die Flasche und den Fixierer in die Dose. 4 Minuten lang, jede halbe Minute einmal durschschütteln und dann den Fixierer wieder rein ins Fläschchen.
Dann kann man die Entwicklerdose mal aufmachen und reinschauen… isses was geworden? Sieht gut aus – also wässern, was das Zeug hält. In der Zwischenzeit alles an Thermometern und Messbechern saubermachen, wieder wegräumen, Filmklammer suchen und dann den Film noch mit einem Netzmittel behandeln und dann den Film aufhängen und trocknen lassen. Fertig… guten Appetit!