Slitlens


Zu diesem Thema gibt’s im Internet nicht allzuviel zu lesen.  Ein Blog, von dem ich vor einigen Jahren die Idee mal übernommen hatte, ist mittlerweile leider offline.

An sich ist das Prinzip einer Slitlens ganz einfach. Es ist im Prinzip ein langgezogenes Pinhole. Statt eines Punktes, durch den sich die Lichstrahlen durchquälen müssen ist es ein kleiner Schlitz, der bewirkt, dass in einer Richtung das Bild recht scharf (also so scharf, wie es pinhole nun mal zulässt) in der anderen Richtung, der Richtung des Schlitzes, das Bild ziemlich verwaschen ist. Bilder demonstrieren dies glaube ich am besten….

Birches

Path

Fotografiert hab ich das mit meiner selbstgebauten Slitlens und meiner Sony. Brennweite ist da dann so ca.40mm auf Vollformat und die Belichtung war bei ISO800 irgendwas zwischen 1/10s und 1/25s. Je nachdem wie das Licht war. Auf ein Stativ hab ich verzichtet. Unscharf ist es eh 🙂
Entwickelt wurde die Bilder dann in Lightroom 5.7

Grass

Wood's Edge

Ach ja… das erste Testbild will ich nicht vorenthalten. Hier war der Schlitz allerdings horizontzal und nicht vertikal.
SONY DSC

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2 Kommentare zu „Slitlens“

  1. Hat dies auf der blog vom andibart rebloggt und kommentierte:
    Bastelstunde. Ich habe gestern das Zubehör für eine GF-Pinhole ersteigert bzw. gekauft und Oli baut Slitlenses. Ergibt schicke Bilder.

  2. Erst hab ich gedacht, es wären „Wischer“ aber es sieht doch ein klein wenig anders aus. Ich denke ich werd auch mal eine kleine Bastelstunde einlegen und einen Deckel opfern. Mir gefallen solche Experimente ausgesprochen gut. Danke für den Input und LG
    kiki

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